Danksagung

Wuerfel

Tomatenhut

Koi

Das Unternehmen
"Seit Mai 1990 bin ich selbständig tätig. Seit 1999 tüftelte ich in meiner Freizeit am Tomatenhut. Im September 2001 stellte ich nach Herstellung einer Betonform einen Prototypen in seiner jetzigen Form aus Glasfaser und Polyesterharz her. Bis zur serienmäßigen Herstellung testete ich alle Vorgänger zwei Sommer und Winter auf Erfolg und Standfestigkeit.

2001 erfolgte die Anmeldung als Gebrauchsmuster, 2002 die Anmeldung des selbst geschaffenen Synonyms "Tomatenhut" als Marke und im Jahre 2003 die Anmeldung als Europäisches Geschmacksmuster.

Seit Juni 2002 verkaufe und versende ich den Tomatenhut. Innerhalb von nur elf Monaten konnte ich europaweit ca. 5.200 Tomatenhüte absetzen. Der Verkauf steigt meist nach Publikationen in den Medien oder durch Flüsterpropaganda; der Vertrieb über Internet steigt stetig. Es wird auch an die Vergabe von Lizenzen im europäischen Raum gedacht.

Vorbereitet wird der Aufbau der Produktion für das Zubehör des Tomatenhutes. Für das Jahr 2004 ist dabei die Einstellung von ein bis zwei Arbeitskräften für die Produktion geplant."

Ines Kunz

Koi

Das Urteil der Jury
"Die passionierte Hobby-Kleingärtnerin Ines Kunz aus Rückmarsdorf, im Hauptberuf Baustoffhändlerin, wollte es nicht länger hinnehmen, dass ihre selbst gezüchteten Tomaten unter Regen, Hagel und Braunfäule litten. Nur in einem Gewächshaus oder unter nicht wirklich wetterfesten Planenkonstruktionen konnten sich ihre Tomatenpflanzen im wechselhaften Wetter Sachsens so entwickeln, wie sie es sich wünschte.

Ines Kunz suchte nach einer einfachen, kostengünstigen, Platz, Material und Arbeitszeit sparenden, formschönen Problemlösung. In dreijähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit entstand eine Weltneuheit: Der Tomatenhut, im Groß- und Einzelhandel europaweit vertrieben, ist erhältlich zum Stückpreis von 6,60 Euro.

Ein einfacher Stab aus Holz, Metall oder Kunststoff, ein runder, Licht durchlässiger, hellgrüner Plastik-Hut mit ca. 50 cm Durchmes-ser und ein ca. 1,2 m langer, 7-8 mm dicker Plastikschlauch, etwas Draht, ein Nagel oder Splint: Das ist der Bausatz für den gleichzeitig vor Unwetter schützenden und sanft bewässernden Tomatenhut. In den Stab werden 4-5 Löcher gebohrt, der Hut befestigt, der Schlauch oben in eine Flansch gesteckt und um den Stab bis zur Wurzel der Tomatenpflanze gewunden – fertig: Das Regenwasser fängt sich in der Krempe des Hutes und wird langsam durch den Schlauch dorthin geleitet, wo die Pflanze es zum Gedeihen, für optimalen Geschmack und intensives Aroma ihrer Früchte benötigt.

Die Jury des Sächsischen Staatspreises für Design 2003 war sich schnell einig, dass der Tomatenhut eine Auszeichnung verdient. Weil er praktisch, einfach, gut ist – und: lustig."

Dr. Babette Peters