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2ter Preis: Carbon-Mountainbike "Fiper-V5"
Das Unternehmen Im Jahre 2000 erfolgte die Gründung als GmbH mit Robert Schweier als alleinigem Gesellschafter und Geschäftsführer. Im Jahre 2001 begann der Aufbau einer eigenen Fertigung für hochwertige Faserverbundbauteile. Im gleichen Jahr begann auch die Entwicklung des Leichtbau-Mountainbikes Fiper-V5. Weitere Projekte entstanden in der Zusammenarbeit mit DaimlerChrysler, Porsche und Volvo. 2002 zog die Composite EDP GmbH in das Gewerbeförderzentrum in Burkhardtsdorf bei Chemnitz. Mit der Kleinserienfertigung und dem Vorrichtungsbau für die Automobilindustrie wurde 2003 begonnen.
Das Urteil der Jury
Drei Räder hat es zwar immer noch – zwei zum Rollen
und eines zum Treten – und einen Lenker und einen Sattel. Dieses schwebende Ypsilon des Fiper-V5, so nämlich heißt unser Bike aus Burkhardtsdorf, läuft ganz beiläufig hinten in die Schwinge aus. Bei herkömmlichen Fahrradrahmen wirkt die immer irgendwie "angebracht", hinzugefügt. Bei Fiper-V5 präsentiert sich die Rahmen-Schwinge-Anmutung als ganz aus einem Guss. Das wäre das formal Auffällige. Aber auch das Innen des Fahrrades ist von Bedeutung: Konstruktion, Materialwahl und -synthese, Gebrauchswert von den Fahr- bis hin zu den Trageeigenschaften im buchstäblichen Sinne, also auch: wie leicht fährt und wie schwer trägt sich das Ding? Und hier stieß die Jury auf Faszinierendes: Eine extrem belastbare und dabei federleichte Carbonfaser-Konstruktion, entwickelt am Rechner mit einer der erfolgreichsten Software-Anwendungen aus der Automobilindustrie. In die High-Tech-Rahmenkonstruktion hinein verlegt sämtliche Schalt- und Bremsleitungen, und die Hülle all dessen perfekt und hochglänzend aus der Form kommend – auf jede Lackierung kann verzichtet werden. Ein Design-Glanzstück, außen wie innen." Günter Höhne |
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