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Gründe eines Briefings
für Unternehmensseite
für Agenturseite
Form des Briefings
Inhalte des Briefings
01: Ziele
02: Produkte / Dienstleistungen
03: Kommunikationsbotschaften
04: Zielgruppen
05: Markt
06: Markenpolitik
07: Corporate Identity
08: Umfeld der Aktion
09: Zeitpläne
10: Budget
11: Ansprechpartner
12: Designrechtliche Aspekte
Basic-Checkliste
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Checkliste "Briefing für den Designer"
Gründe eines Briefings für
Unternehmensseite
- Sicherheit auf Unternehmensseite um eigene Positionierung und Marke (IST- & SOLL-Zustand)
- Objektivierung und logische Verknüpfung der Anforderungen
- klar definierte Grundlage der Zielsetzung
- Herausstellung von Informationsdefiziten
- Positionierung als gesamtheitlicher Ansatz des Marketing-Mix
Gründe eines Briefings für
Agenturseite
- Bereitstellung von akkuraten Informationen für eine Strategie
- Disziplinierung der Agentur auf Unternehmenspositionierung
- Reduktion von Missverständnissen zwischen Unternehmen und Agentur
Form des Briefings
Bis auf einige Ausnahmen erweist es sich aufgrund o. gen. Gründe
als hilfreich für beide Seiten, das Briefing schriftlich nach dem
Meeting (vor Ort, über Telefon) zu übergeben. Protokollarisch
wirkt dies für beide Seiten konstruktiv und bietet eine referenziell
sichere Quelle im Laufe des Projektes.
Das Briefing sollte knapp aber präzise verfasst
sein. Ein gutes Briefing ist nicht gekennzeichnet durch die Zahl der Seiten,
sondern die logisch ausführliche Verknüpfung der Einzelaspekte.
Inhalte des Briefing
01: Was sind die Ziele?
- Ziele des Design (Teilziel: Möglichkeiten des Design)
- Relevanz für Designer, Ziel seiner Arbeit
- Abgrenzung zu anderen Marketingleistungen in der Wertschöpfungskette
02: Was sind die Produkte bzw.
Dienstleistungen?
- Nutzen und Alleinstellungsmerkmale für den Kunden
- IST- & SOLL-Zustand
03: Kommunikationsbotschaften
- Schwerpunkte, Innovationen
- Marken, Markenarchitektur
- einzelne Produkte / Dienstleistungen
- Regionale Besonderheiten, Gütesiegel, spez. Angebote, PR-Aktionen, Pressefeedback
- kreative Metapher, roter Faden Empfehlung: Kommunikationshierarchie -> Einzelbotschaften
04: Zielgruppeninformationen
- welche Zielgruppen
- Informationsstand der Zielgruppen
- Profil der Zielgruppen (Nutzen, Relevanz, Persönlichkeit, psycho- / demografisch)
- Einzelziele nach Einzelgruppen & Segmenten
- übergreifende Ziele
- Gewichtung zwischen Zielgruppen / Präferenzen
05: Positionierung am Markt
- wichtigste Wettbewerber, deren Alleinstellungsmerkmale, Marken, Botschaften, Claims
- eigene Stärken, Schwächen, Claims
- eigene Marktposition, Marktanteil, Marktentwicklung
06: Markenpolitik
- Markenarchitektur -> Dachmarke, Einzelmarken
- Markenpersönlichkeit
- Segmentierung nach Zielgruppen (Konsumenten, Vertriebskanäle)
07: Corporate Identity
- Unternehmensgeschichte, -philosophie
- Wachstumsphilosophie
- Corporate Design Richtlinien
08: Aspekte zum Umfeld der Aktion
- Welche Maßnahmen gab / gibt es noch im Marketing-Mix?
- Welche positiven / negativen Erfahrungen?
- Gibt es einen roten Faden / eine konzeptionelle Metapher?
09: Festlegung Zeitpläne
und Meilensteine
- Wer ist für die Produktion verantwortlich?
- Wann ist was abzustimmen?
- Wann ist was zu entscheiden?
- Wann ist was fertig zu stellen?
10: Budget
- Herstellung
- logistisch (Transport, Auf- und Abbau,
)
- Designleistungen
11: Ansprechpartner
-
für Designer auf Unternehmerseite
-
für Unternehmensseite auf Designseite
12: Designrechtliche Aspekte
nach oben
Basic-Checkliste
Versuchen Sie, zu folgenden Punkten die Tatsachen
zu formulieren!
- Möglichkeit / Grund der Aktion
- Ziel der Aktion (qualitativ / quantitativ)
- Rolle / Möglichkeiten des Design
- Was ist das Produkt, die Dienstleistung?
Nutzen für den Kunden
strukturell / realistisch
- Zielgruppen
psychografisch / demografisch
Wissensstand / Erwartungen
individuelle / kulturelle Attribute der Zielgruppe
gesellschaftl. / wirtschaftl. Einordnung
Position am Markt, im Unternehmen ...
- Kommunikationsbotschaften
Schwerpunkte
Besonderheiten
(Unter-) Markenbesonderheiten
Roter Faden / Metapher
- Markt- / Wettbewerbssituation
Konkurrenten / deren Kunden / Segmentierung
deren Stärken / Schwächen
deren Auftritt / Aktionen / Claims
Vergleich mit eigenem Auftritt / Marktposition
> Stärken / Schwächen
Ist- / SOLL-Zustand
- Branchensituation
Konkurrenten / deren Kunden / Segmentierung
- begleitende Kommunikationsmaßnahmen
Werbung / Presse / Aktionen
interne Schulungen, ...
- bisherige Erfahrungen
qualitativ / quantitativ
- Corporate Identity
Unternehmensgeschichte, -philosophie
Wachstumsphilosophie
Corporate Design Richtlinien
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